Dienstag, 21. November 2006

Wieder einer dieser Tage,...

... einer der Tage an denen ich keine Lust habe mich weiter mit meinen Sorgen rumzuquälen. Zu Ende, die Lust auf das Leben, ich bin wahrlich des Lebens müde. Doch was tun in der Situation völliger Leere.

Doch ist es vorbei wenn ich mich töte? Ist es dann vorüber oder komme ich ins Fegefeuer, werde ich wieder geboren, bin ich dann noch oder nicht. Eine plagende Ungewissheit.

Doch was wenn ich weiterlebe, werde ich mein Leben lang immer wieder Menschen treffen die mir was bedeuten, denen ich aber nichts bedeute, die ich liebe, die mich aber nicht lieben, doch was habe ich am Ende davon, ein Leben voller Schmerz kann nicht besser sein als kein Leben. Demnach wäre der jetzige Tod eigentlich das Beste, doch was wenn das Leben anders verläuft, anders als jetzt.

Irgendwann gab es ja mal eine Wende, mein Leben war nicht immer so, so wie es nun ist, was wenn es bald wieder eine Wende gibt und alles besser wird, so wie es früher war, doch was wenn es nie wieder geschieht, was wenn alles auf ewig so bleibt. Ich sehe Tag für Tag was ich gerne hätte aber nie haben werde, es ist zum greifen nahe, und doch zum haben unendlich weit in der Ferne. Ich erlebe wie andere Witze über Dinge machen die mich bevor ich einschlafe zum heulen bringen. - Abnorm– das bin ich wohl, abseits von dem was sich normal nennt, das habe ich schon lange erkannt.

Das ich nicht normal bin.

Doch warum muss gerade ich so sein, warum bin ich so wie ich bin. So anders, oder bin ich mir bloß dessen bewusst was andere vor lauter Selbstverliebtheit, Egoismus und Eitelkeit nicht erkennen. Jeder muss einmal sterben, das Leben eines jeden endet irgendwann, das eine früher, das andere später, doch was haben wir davon, was haben wir von all dem Leben? NICHTS, was uns bleibt ist nichts, wir sterben und mit uns die Erinnerung an unser Leben, also was bringt leben? Wozu soll ich mich weiter Tag für Tag quälen? Die Kirche meint um die Welt zu vollenden, doch wo ist es eine Vollendung Tiere der Felle wegen abzuschlachten, Regenwälder nieder zu holzen, sich gegenseitig zu bekriegen, Atomkraft zu missbrauchen oder vor lauter Geld- und Machtgier die Mitmenschen zu vergessen und im Stich zu lassen. Unsere Welt wird solange es den Menschen gibt nie vollendet sein, er ist das was diese Welt von der Vollendung abhält.

Also wozu soll ich Leben. Am Tag meines Todes ist alles vorbei, also wozu so lange mit ansehen wie diese Welt mit dieser Gesellschaft und ihren Werten immer mehr abdriftet und wozu miterleben wie ich immer mehr abdrifte.

Wer kann mir helfen in meinem Miserium?

Bis jetzt hab ich noch keinen getroffen, keine Menschen die mich verstehen. Aber ist es normal, nachzudenken über das unausweichliche Ende unseres Lebens. Kaum einer weiß um meine Probleme und Sorgen, und keiner versteht es mir zu helfen diese Welt nicht als sinnlosen Ort des dahinwegetierens anzusehen.

Naja wie auch immer das wollte ich nur mal loswerden!

Denkt mal drüber nach was ihr mit eurem Dasein anstellt.


So das war dann mal der erste einblick in meine von vielen als krank angesehene Psyche, mein Name ist Raffael Zang, ich bin 17 jahre und wahnsinniger Goldenboyfan, soviel für den anfang der rest meiner Persönlichkeit lässt sich aus den in den folgenden jahren hier veröffentlichten Werken erschließen.